{"id":268413,"date":"2019-03-27T20:48:02","date_gmt":"2019-03-28T00:48:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.noom.com\/unkategorisiert\/ist-fasten-nicht-schlecht-fur-meinen-stoffwechsel\/"},"modified":"2023-04-25T13:43:53","modified_gmt":"2023-04-25T17:43:53","slug":"ist-fasten-nicht-schlecht-fur-meinen-stoffwechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.noom.com\/de\/blog\/ist-fasten-nicht-schlecht-fur-meinen-stoffwechsel\/","title":{"rendered":"Was verbirgt sich hinter dem Trend &#8220;Fasten&#8221;?"},"content":{"rendered":"<p><strong>#Flashback:<\/strong><\/p>\n<p>Studien zeigen, dass es rund 24 Stunden dauert, bis eine leichte Senkung der metabolischen Rate sichtbar wird. Geplantes Fasten bedeutet nicht zu Verhungern. Geplantes Fasten ist so konzipiert, dass der K\u00f6rper eine Pause vom Essen und der Verdauung f\u00fcr 12,16, 18, sogar 24 Stunden oder mehr einlegt. \u00dcber die Woche verteilt nimmst du immer noch ausreichend Kalorien zu dir, diese werden einfach ein wenig anders verteilt als normalerweise in Fr\u00fchst\u00fcck, Mittagessen und Abendessen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige mag das wie Lebensretter klingen. F\u00fcr andere Menschen klingt es wie ein Alptraum. Bevor du dich entscheidest, ob du Fasten m\u00f6chtest, kannst du dir hier einmal einige Vor- und Nachteile anschauen:<\/p>\n<p><strong>Vorteile f\u00fcrs Fasten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Anh\u00e4nger des periodischen Fastens glauben, dass dies zu einer gr\u00f6\u00dferen Selbstheilungskraft des K\u00f6rpers f\u00fchrt.<\/li>\n<li>Neuste Untersuchungen f\u00fchren zu der Vermutung, dass kurzzeitiges Fasten (12-24 Stunden) dabei helfen kann K\u00f6rperfett und Entz\u00fcndungen zu reduzieren und die Insulinsensibilit\u00e4t zu erh\u00f6hen, verglichen zum Essen mit nur kurzen Pausen<\/li>\n<li>F\u00fcr einige Menschen ist Fasten sehr praktisch, da dadurch Zeit eingespart werden kann. Die meisten Leute essen weniger, aber daf\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Mahlzeiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Nachteile f\u00fcrs Fasten:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die meisten Studien zum Fasten wurden an Ratten durchgef\u00fchrt und Menschen sind nun mal keine Ratten (*immerhin haben Studien am Menschen gezeigt, dass kurzzeitiges Fasten nicht gef\u00e4hrlich ist*)<\/li>\n<li>Nichts zu essen kann anstrengend und unangenehm sein. Und Noomer m\u00f6gen nicht gerne hungern\u2026<\/li>\n<li>Mahlzeiten auszulassen kann dazu f\u00fchren, dass man sich sp\u00e4ter \u00fcberisst oder das Gef\u00fchl hat, man kann alles essen, was man m\u00f6chte<\/li>\n<li>Einige \u00fcbertreiben es oder haben einfach Schwierigkeiten, in k\u00fcrzerer Zeit genug zu essen. Diese Fasten-Methode sollte keine Ausrede sein, um nicht zu essen. Aber wie bereits erw\u00e4hnt, intermittierendes Fasten bedeutet nicht, dass du verhungern musst<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Hier findest du die beliebtesten Methoden f\u00fcr intermittierendes Fasten<\/strong><strong>:<\/strong><\/p>\n<p><strong>16:8 Fasten<\/strong><\/p>\n<p>Bei dieser Variante isst du alle deine Kalorien \u00fcber den Tag in einem 8 Stunden Zeitfenster und fastest f\u00fcr 16 Stunden.<\/p>\n<ul>\n<li>Zum Beispiel isst du deine erste Mahlzeit mittags, dann einen Nachmittagssnack, falls du hungrig bist, gefolgt von einem Abendessen gegen 19:30 \u2013 20:00 Uhr. Dann fastest du wieder bis mittags am n\u00e4chsten Tag.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>20:4 Fasten<\/strong><\/p>\n<p>Bei dieser Variante isst du jeden Tag nur eine gro\u00dfe Mahlzeit (und eventuell einen Snack) und nimmst deinen gesamten Kalorienbedarf in einem 4 Stunden Zeitfenster auf.<\/p>\n<ul>\n<li>Zum Beispiel isst du nur von 16:00 bis 20:00 etwas. Der Vorteil ist, dass du jeden Tag etwas zu Essen bekommst.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>24 Stunden Fasten<\/strong><\/p>\n<p>Bei dieser Variante verzichtest du ein paar mal die Woche volle 24 Stunden auf Essen.<\/p>\n<ul>\n<li>Die meisten Leute essen dabei einen Tag normal und h\u00f6ren dann nach dem Abendbrotessen auf (sagen wir gegen 19 Uhr) und dann fasten sie bis zum Abendbrot am n\u00e4chsten Tag (19 Uhr). Auf diesem Weg verzichtest du 24 Stunden lang aufs Essen, aber kannst trotzdem jeden Tag etwas essen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>#NoomNerdDisclaimer:<\/strong><\/p>\n<p>Denke daran, dass sich Fasten mit bestimmten Medikamenten nicht<br \/>\nvertr\u00e4gt. Egal, ob du Medikamente nimmst oder nicht, ist es eine gute Idee dein Vorhaben mit deinem Arzt zu besprechen, bevor du damit beginnst.<\/p>\n<p><em>Wenn du Lust hast und dich inspiriert f\u00fchlst, dann beachte folgende Tipps:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>H\u00f6re auf deinen K\u00f6rper: Ernsthaft, das ist sehr wichtig. Wenn du dich hungrig oder schwach f\u00fchlst, dann iss etwas. Fasten ist es nicht wert in Ohnmacht zu fallen.<\/li>\n<li>Richte deine Aufmerksamkeit auf mehr als auf deinen Magen. Bemerkst du, dass du dich gut f\u00fchlst? Energetisch? Benommen? Klar im Kopf? Benebelt? W\u00e4ge die Vor- und Nachteile ab, indem du deine F\u00e4higkeiten kritisch zu denken einsetzt.<\/li>\n<li>Faste am Anfang nicht t\u00e4glich. Du k\u00f6nntest mit kurzen Fastenphasen 1-2mal pro Woche beginnen, um zu sehen, wie du dich damit f\u00fchlst. Viele fasten nur ein paar mal die Woche.<\/li>\n<li>Sei flexibel. Wie alle Essgewohnheiten sollte es in deinen Lebensstil hineinpassen und dein Leben verbessern. Du hast ein Lunchdate? Dann verk\u00fcrze deine Fastenphase und genie\u00dfe deine Verabredung, oder \u00fcberspringe das Fasten f\u00fcr ein Familienfr\u00fchst\u00fcck. Plane die Fastenphasen an Tagen ein, an denen es gut reinpasst.<\/li>\n<li>Untersch\u00e4tze es nicht oder benutze es als Ausrede, um eine Mahlzeit zu \u00fcberspringen. Intermittierendes Fasten mag bedeuten, dass du Perioden ohne Essen hast, aber dein K\u00f6rper braucht immer noch Nahrung. Die Fastenperioden sollten genauso gut geplant sein, wie die Mahlzeiten, die darauf folgen.<\/li>\n<li>Habe keine Angst es auszuprobieren und habe auch keine Angst es wieder aufzugeben, wenn es sich f\u00fcr dich nicht richtig anf\u00fchlt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>#Flashback: Studien zeigen, dass es rund 24 Stunden dauert, bis eine leichte Senkung der metabolischen Rate sichtbar wird. Geplantes Fasten bedeutet nicht zu Verhungern. 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