{"id":267999,"date":"2015-09-15T14:11:35","date_gmt":"2015-09-15T18:11:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.noom.com\/unkategorisiert\/apps-von-pharmaunternehmen-und-versicherungen\/"},"modified":"2023-04-25T13:47:39","modified_gmt":"2023-04-25T17:47:39","slug":"apps-von-pharmaunternehmen-und-versicherungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.noom.com\/de\/blog\/apps-von-pharmaunternehmen-und-versicherungen\/","title":{"rendered":"Apps von Pharmaunternehmen und Versicherungen"},"content":{"rendered":"<p>Die Zielsetzungen warum Versicherungen und Pharmaunternehmen jetzt vermehrt Apps unter ihrem Namen herausbringen sind breit gef\u00e4chert. W\u00e4hrend allerdings in L\u00e4ndern wie USA und Korea marketing- und kostenseitige Ziele, die direkt mit der Unternehmensstrategie verbunden sind, im Vordergrund stehen, scheint in Deutschland der Selbstzweck, \u00fcberhaupt eine eigene App zu haben, und gegebenenfalls die F\u00e4den selbst in der Hand zu halten, der allerwichtigste Grund zu sein. Um die Frage zum Interesse der Firmen an Daten vorweg zu nehmen: individuelle Nutzerdaten zu sammeln spielt unserer Erfahrung nach eine nachrangige Rolle, aggregierte, anonyme Daten k\u00f6nnten zuk\u00fcnftig f\u00fcr statistische Pr\u00e4ventionsmodelle interessant sein.<\/p>\n<p>Unser Unternehmen Noom Inc. und die europ\u00e4ische Tochter Noom Europe GmbH entwickeln seit knapp 10 Jahren sowohl Apps f\u00fcr Endnutzer, als auch eine white label f\u00e4hige App namens Noom Health, die wir an Pharmaunternehmen und Versicherungen lizensieren. Unsere erfolgreichste B2C App, die wir direkt im Playstore und Appstore anbieten, hei\u00dft Noom und wurde weltweit \u00fcber 15 Millionen Mal herunter geladen, ein gro\u00dfer Anteil entf\u00e4llt auf die deutschsprachige Version. Entsprechend ist unser Unternehmen im Playstore weltweit gut sichtbar und auch im B2B Bereich bekannt. Beide Apps helfen den Nutzern, ihre Gewohnheiten zu \u00e4ndern und dauerhaft K\u00f6rpergewicht zu reduzieren. Die Hauptbestandteile sind ein Tagebuch zur Erh\u00f6hung des Bewusstseins f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Bewegung, ein Schulungs-Programm mit Inhalten zu gesundem Lebensstil und eine Community. Noom Health funktioniert \u00e4hnlich wie Noom, hat aber eine direktere Ausrichtung auf die Pr\u00e4vention von Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten und Adipositas.<\/p>\n<p>In Korea arbeiten wir z.B. mit einer Lebensversicherung zusammen, die durch das Angebot unserer Software neue Mitglieder gewinnen m\u00f6chte, und die sich ausgerechnet hat, dass diese durch Noom bessere Gesundheit erlangen und l\u00e4nger leben (einzahlen). In den USA m\u00f6chte ein Pharmakonzern durch Noom schon vor der Medikation potentielle Kunden ansprechen, binden, einen zus\u00e4tzlichen Service bieten (beyond the pill), und sich von anderen Anbietern unterscheiden. Krankenversicherungen rechnen mit niedrigeren Kosten z.B. durch weniger Folgeerkrankungen von Diabetes. <\/p>\n<p>In Deutschland sind Partnerschaften zwischen App-Herstellern mit Pharma als auch Versicherungen eher selten, und das f\u00e4llt im internationalen Vergleich nicht nur uns bei Noom auf. Anstatt mit einem erfahrenen Anbieter einer schon konzipierten und optimierten Software zusammen zu arbeiten, entscheiden sich hier viele Unternehmen nach direktem Vergleich der Anbieter daf\u00fcr, selbst ein digitales Produkt herauszubringen, meist in Zusammenarbeit mit einer Agentur. Die Kollegen von <a href=\"http:\/\/www.smartpatient.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">smartpatient<\/a> betreiben mit MyTherapy eine unabh\u00e4ngige Plattform f\u00fcr das Medikations-Management chronisch Kranker. Sie haben sich die Pharma-Angebote genauer angesehen die unten eingef\u00fcgte Infografik dazu ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Als Software-Anbieter ist es nat\u00fcrlich interessant nachzuvollziehen, wie Entscheidungen von potentiellen Kunden getroffen werden, daher haben wir die Daten der Infografik mit unseren eigenen verglichen.<\/p>\n<ul>\n<li>59% der analysierten Apps wurden 0-1 Mal aktualisiert. Noom: 249 Mal.<\/li>\n<li>48% der Apps zeigen ausschlie\u00dflich Inhalte der Herstellerfirma an und 82% der untersuchten Apps haben nur 1-2 Funktionen. Noom: Tagebuch, Farbampel, Inhalte, Gruppe, Gewichtsdiagramm, Taillendiagramm, Schrittz\u00e4hler, Chronik, Sport eintragen, um nur einige zu nennen.<\/li>\n<li>Was aber besonders erstaunlich war, ist die Tatsache, dass 95% der analysierten Apps f\u00fcr iOS Nutzer gemacht wurden, und nur 55% f\u00fcr Anwender von Android basierten Telefonen. Die Nutzerstatistik von Android in der gleichen Geographie ist aber umgekehrt, DE: 81% Android, 15% iOS, US: 52% Android, 42% iOS.<\/li>\n<li>Die Top 10 Apps vereinen 66% der Installationen aller untersuchten Pharma Apps. Zum Vergleich: Noom allein hat in den untersuchten Geographien 3x so viele Installationen, wie die ersten 10 gerankten Apps zusammen.<\/li>\n<li>Und zuletzt: 48% der besagten Apps haben keine Reviews. Ebenfalls zum Vergleich, Noom Android wurde von 156.000 einzelnen Menschen bewertet.\n<\/ul>\n<p>Wir freuen uns darauf, in der Diskussion oder per Email andere Aspekte, die die Entscheidung, selbst-machen vs. lizensieren beeinflussen, zu beleuchten. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.noom.com\/uploads\/2022\/07\/pharma-app-infographic.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1548\" src=\"https:\/\/www.noom.com\/uploads\/2022\/07\/pharma-app-infographic.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"1885\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zielsetzungen warum Versicherungen und Pharmaunternehmen jetzt vermehrt Apps unter ihrem Namen herausbringen sind breit gef\u00e4chert. W\u00e4hrend allerdings in L\u00e4ndern wie USA und Korea marketing- und kostenseitige Ziele, die direkt mit der Unternehmensstrategie verbunden sind, im Vordergrund stehen, scheint in Deutschland der Selbstzweck, \u00fcberhaupt eine eigene App zu haben, und gegebenenfalls die F\u00e4den selbst in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":85,"featured_media":220954,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_searchwp_excluded":"","footnotes":""},"categories":[148],"tags":[],"dipi_cpt_category":[],"class_list":["post-267999","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267999","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/85"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267999"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267999\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/220954"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267999"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267999"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267999"},{"taxonomy":"dipi_cpt_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.noom.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dipi_cpt_category?post=267999"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}